Felicciano ist ein Oldenburger Wallach von Farewell III aus einer Mutter von Dr. Doolittle.

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hier 4-jährig

Was mir nicht alles bei der Grundausbildung eines Pferdes einfällt.

Vertrauen aufbauen. Bodenarbeit. Gewöhnung an Sattel und Zaumzeug. Longieren, welche Ausbindezügel sind die besten? Freilaufen. Freispringen.

Anreiten. Verladetraining. An fremde Plätze gewöhnen. Ausreiten. Cavaletti-Arbeit. Erste Sprünge.


Takt, Losgelassenheit und Anlehnung. Vom Leichten zum Schweren. Abwechslungsreich soll das Training sein.


Man macht in kurzer Zeit viele Fortschritte, aber was wenn plötzlich alles anders als erwartet kommt. Man vor einem Problem steht und es nicht so recht weiter geht. Neue Fragen kommen auf. Was mache ich falsch ? Wie löse ich das Problem?


Auch solche Phasen gehören dazu. Die beste Gelegenheit, sich selbst zu überprüfen !




Aufsteigen mit Hocker. Ich komme auch ohne Aufsteighilfe auf´s Pferd.


Oft wird man belächelt, doch ist es mit Aufstiegshilfe der richtige Weg!


Die Dornfortsätze zieht man in seine Richtung und schadet der Wirbelsäule des Pferdes. Die Muskulatur wird kurzzeitig gequetscht und der Sattel wird auf Dauer verzogen. Schäden die irgend wann auch beim Reiter ankommen. Der Sattel wird schief, langfristig leiden Rücken des Pferdes und des Reiters.


Eine gewisse Belastung, bleibt selbst mit Aufstiegshilfe.


Auch mal von rechts aufsteigen, macht Sinn.


Junge Pferde haben oft gerade am Anfang Übermut.

Longieren vor der Reiteinheit ist ein guter Ratgeber.


Klappt das Auf- und Absteigen und sind die ersten Longenstunden mit Longenführer gut verlaufen,

geht es an das erste Reiten ohne Longe.


Die erste Arbeit sollte auf einem Reitplatz oder in der Halle stattfinden. Eine äußere Begrenzung gibt Sicherheit und Orientierung.

Nach Cavaletti-Arbeit an der Longe und unter dem Reiter sowie Freispringtraining, kann man mit dem Springen beginnen.


Zurerst üben wir über einen kleinen Kreuzsprung oder Cavaletti, aufgebaut an der langen Seite der Bande.

Damit beginnen wir am Ende der Reitstunde. Der Sprung sollte Richtung Ausgang gehen und aus dem Trab angeritten werden. Später geht es natürlich auch vom Ausgang weg über den Sprung, erst aus dem Trab, später im Galopp.


Erst wenn das Pferd diese Aufgabe fast selbstverständlich bewältigt, geht es über Einzelhindernisse in der Bahnmitte.


Für alle neuen Sachen, ist ein Führpferd, wenn vorhanden, ein grandioser Helfer.

Das Ausreiten ist nicht zu unterschätzen und ein wichtiger Grundbaustein.

Unterschiedliche Bodenverhältnisse bringen Trittsicherheit und Geschicklichkeit und das Pferd lernt neue Umwelteinflüsse kennen.

Bevor es ins Gelände geht, ist es für die eigene Sicherheit wichtig, mit den Hilfen auf dem Reitplatz gut „durchzukommen“

Arbeit im Gelände.

Auch im Gelände, wünsche ich mir, nach gewisser Zeit, ein leichtrittiges, aufmerksames und gehorsames Pferd.

Bei aller Arbeit, Spaß muss sein!

Erste Geländehindernisse. Auch wenn der Stamm klein ist,

Überspringt das unerfahrene Pferd sich meist deutlich.


Bis zum ersten Turnier, vergeht schon etwas Zeit.

Es ist eine Überprüfung des Ausbildungsstandes. Auch wenn man durchaus enttäuscht, mit einem nicht so guten Feedback der Richter, nach hause fährt.

Danach an den Schwächen zu arbeiten, ist die Herausforderung.